• Gespräch Dezember 2017
    Gespräch Dezember 2017

    Themen: Wohnungsbau und Vielfalt im Erzieherberuf

  • Gründung
    Gründung

    Gründung Januar 2012

  • BUNT tut unseren Kindern gut 14.09.2018
    BUNT tut unseren Kindern gut 14.09.2018

    Aktion der BBP vor Senatsverwaltung für Bildung

  • Rathaus Neukölln 2017
    Rathaus Neukölln 2017

    Akton zur Durchsetzung des Muslimischen Friedhofs

  • Spendenkonzert 1.7.2018
    Spendenkonzert 1.7.2018

    ... in der Kulturkirche Nikodemus, Reuterkiez

  • Aktion mit Bürgermeisterkandidat Müller 2015
    Aktion mit Bürgermeisterkandidat Müller 2015

Mehr Vielfalt im Erzieherberuf

Der Mangel an Kita-Plätzen ist mittlerweile nicht nur fehlenden Bauten sondern auch dem Personalmangel geschuldet. Getreu unserem gemeinsamen Vorhaben mit allen Berliner Bürgerplattformen, mehr Vielfalt im Öffentlichen Dienst zu erreichen, haben wir uns den Beruf des Erziehers/der Erzieherin ausgewählt, um konkrete Vorschläge zu machen. Viele unserer Gruppen haben Beziehungen zu Kindertagesstätten oder Erzieher/innen.

Unser Ziel ist vor allem, den Quereinstieg in den Beruf zu erleichtern, beispielsweise für Erzieher/innen, die in ihrem Heimatland schon in dem Beruf tätig waren, deren Deutschkenntnisse den Anforderungen aber noch nicht genügen oder deren Ausbildungsnachweise fehlen.

In den Kitas dieser vielfältigen Stadt werden Erzieher/innen mit breit gestreuter kultureller und Sprachkompetenz gebraucht. Bei der Auswahl und Unterstützung von Quereinsteigern sollten die Kitas selbst mehr Einflussmöglichkeiten haben und auch finanzielle Kompensation erhalten.

Wir bearbeiten das Thema in Arbeitsgruppen in Absprache mit den anderen Berliner Bürgerplattformen.

Eine Sendung zur Situation ist mit Beteiligung der Bürgerplattformen bei TV Berlin erstellt worden

Wohnungmangel / Wohnungsbau

In Kooperation mit einem Sponsor, der den Bürgerplattformen ein großes Areal für ein eigenes Wohnungsbauprojekt in Treptow-Köpenick zur Verfügung stellt, arbeiten wir berlinweit an den politischen und wirtschaftlichen Weichenstellungen für das Projekt.

Die aktuelle Hürde ist dabei vor allem, dass das Gebiet im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen ist. Politisch bestehen vor allem auf Bezirksebene Bedenken, diese geplante Nutzung zu ändern.

Muslimischer Friedhof

In Neukölln leben viele Muslime in inzwischen dritter oder vierter Generation. Der Bezug zum Herkunftsland der Eltern wird schwächer. Da sie aber genauso wie die Christen aufgefordert sind zum Andenken ihrer verstorbenen Familienmitglieder regelmäßig deren Gräber zu besuchen, setzen sie sich für muslimischen Riten entsprechende Bestattungsmöglichkeiten in ihrer unmittelbaren Umgebung ein.

Bei einer Veranstaltung zum Thema muslimischer Friedhof im November 2014 wurde erstmals der evangelische St. Jacobi Friedhof, Hermannstr. 99-105, als ein möglicher Ort für einen weiteren innerstädtischen muslimischen Friedhof von der Staatssekretärin für Arbeit, Integration und Frauen, Barbara Loth, genannt. Über die Nutzung der 1 bis 1,5 ha großen freien Fläche des St. Jacobi Friedhofs als muslimischer Friedhof wurden 2015 viele Gespräche/Verhandlungen geführt: mit Pf. Quandt, Friedhofsverwaltung der Ev. Kirche, Fr. Profé und Fr. Wünnecke, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Hr. Blesing, Baustadtrat Neukölln sowie Herrn Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt. Der St. Jacobi Friedhof eignet sich hervorragend als innerstädtischer muslimischer Friedhof, da er auf der U-Bahn Achse der U8 liegt, die Wedding, Kreuzberg und Neukölln, die einwanderungsstärksten Stadtteile/Bezirke, verbindet.

Inzwischen hat die Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, Franziska Giffey, zugesagt, dass im ersten Halbjahr 2018 ein neuer Friedhof für muslimische Bestattungen am Südstern bereitgestellt wird. Wir sehen dies als Erfolg unseres kontinuierlichen Engagements.

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